Warum lösten Trumps Zölle einen Krypto-Crash und eine sofortige Erholung aus?

Bitcoin und die Kryptomärkte befanden sich gestern im Krisenmodus, nachdem Präsident Donald Trump neue Zölle auf China, Mexiko und Kanada angekündigt hatte.
Zeitweise wurde die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung der Welt bei etwa 91,000 US-Dollar gehandelt – ein alarmierend niedriger Wert als noch vor Kurzem. Im Dezember wurde ein Allzeithoch von 109,000 US-Dollar erreicht.

Der Bitcoin-Kurs brach am Montag ein und erholte sich anschließend wieder. Quelle: Bitcoin Liquid Index (BLX) Schöne neue Münze
Andere Krypto-Assets, einschließlich EthereumCardano und Ripple XRP Am Montag verzeichneten sie sogar noch stärkere Rückgänge. Meme-Coins wie DOGESHIB und TRUMP brachen nach den Nachrichten über die Zölle ebenfalls stark ein.
Während sich die meisten dieser Krypto-Assets seit den Nachrichten über Mexiko erholt haben, unterzeichnete eine Vereinbarung mit den USA, die die neue Tarife Da die Zölle erst in einem Monat in Kraft treten, ist es für Anleger wichtig zu verstehen, warum der Markt nach der Ankündigung der Zölle eingebrochen ist.
Schließlich handelte es sich hierbei nur um die erste Tranche von Zöllen, die Präsident Trump verhängt hat; weitere sind für die kommenden Wochen und Monate geplant. Daher ist es für Anleger entscheidend, den engen Zusammenhang zwischen Zöllen und den Kryptomärkten zu verstehen.
Warum sind Trumps Zölle schlecht für Krypto-Assets?
Präsident Trump erhöhte am Wochenende die Zölle auf alle Importe aus China um 10 % und auf Importe aus Mexiko und Kanada jeweils um etwa 25 %, was zu folgenden Auswirkungen führte: weit über 2.0 Milliarden Dollar Schaden am Montag auf den Kryptomarkt.

Kryptomarkt-Crash vernichtet über 2.0 Milliarden Dollar innerhalb weniger Stunden: Quelle: Münzglas
Der Ausverkauf von Kryptowährungen, einschließlich BitcoinDer Einbruch des Kryptomarktes am Montag kam für viele überraschend, da die von Trump verhängten Zölle nichts mit digitalen Vermögenswerten zu tun haben. Kurz gesagt: Unsicherheit. Märkte lieben Sicherheit und hassen Unsicherheit. Trump ist unberechenbar, was die Finanzmärkte unberechenbar macht.
Kanada hat bereits als Vergeltungsmaßnahme einen 25-prozentigen Zoll auf amerikanische Waren angekündigt – ebenso werden China, Mexiko, die Europäische Union und vielleicht jeder andere Handelspartner, den die Trump-Administration im Jahr 2025 ins Visier nimmt, handeln.
Einfach ausgedrückt: Die neue US-Regierung treibt die Welt in Richtung eines globaler Handelskrieg Handelskriege sind bekanntermaßen inflationär und führen daher zu einem Druck auf die Konsumausgaben, was sich tendenziell negativ auf die Unternehmensergebnisse auswirkt.
Zusammengenommen ist das ein Rezept für wirtschaftliche Unsicherheit. Wenn diese Unsicherheit eintritt, ist Ihre erste Reaktion als Anleger, Gewinne zu realisieren und eine Barreserve aufzubauen.
Gewinnmitnahmen nach einem unglaublichen Preisanstieg bei Kryptowährungen und angesichts der Befürchtung schwierigerer Zeiten sind der erste Grund, warum digitale Vermögenswerte nach Trumps Entscheidung, die Zölle gegen China, Mexiko und Kanada zu erhöhen, stark gefallen sind.
Investoren zogen sich am Montag von Kryptowährungen zurück, da digitale Vermögenswerte als volatil gelten und Volatilität angesichts der damit verbundenen Unsicherheit von Anlegern gemieden wird. Dies führte am Montag zum Einbruch des Kryptomarktes.
Wie geht es mit Kryptowährungen angesichts der Befürchtungen eines globalen Handelskriegs weiter?
Anleger sollten jedoch beachten, dass anschließende Erholung der Kryptopreise Die heutigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Bullen nach wie vor die Oberhand haben.
Deshalb bleibt Richard Teng, der Vorstandsvorsitzende von Binance, optimistisch und geht davon aus, dass die Kryptopreise in den nächsten Tagen ihren Aufwärtstrend fortsetzen werden.
„Auch das wird vorübergehen … der Abschwung ist nur vorübergehend.“ Er schrieb heute auf X..

Der CEO von Binance erklärt, der durch Zölle ausgelöste Ausverkauf bei Kryptowährungen sei nur vorübergehend. Quelle: X
Tengs Optimismus lässt vermuten, dass es an der Zeit ist, bei Kursschwäche verstärkt auf Kryptowährungen zu setzen – und was der Krypto-Marktcrash und seine anschließende Erholung am Montag vielleicht gezeigt haben, ist, wie lukrativ es für Anleger sein kann, die an schnellem Geld interessiert sind.
Schließlich notiert Bitcoin zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels deutlich über der Marke von 101,000 US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 10 % gegenüber dem Tagestief. Welches andere Finanzinstrument kann schon innerhalb weniger Stunden eine solche Rendite erzielen?











